Magnetresonanztomographie (MRT)

Die MagnetresonanztomographieMagnetresonanztomographie
Untersuchungsverfahren, das mittels Magnetfeldern und Radiowellen Schnittbilder aus dem Körperinneren liefert.
, kurz MRT genannt, ist ein Untersuchungsverfahren, das mittels Magnetfeldern und Radiowellen Schnittbilder aus dem Körperinneren liefert. Die MRT ist auch unter den Bezeichnungen KernspintomographieKernspintomographie
Untersuchungsverfahren, das mittels Magnetfeldern und Radiowellen Schnittbilder aus dem Körperinneren liefert.
sowie dem englische Begriff Magnetic Resonance (MR) bekannt. In der Diagnostik von Brusterkrankungen hat die MRT eine wichtige zusätzliche Funktion.

Zwar diskutieren Wissenschaftler derzeit, ob die MRT möglicherweise der MammographieMammographie
Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust.
zur Früherkennung von Brustkrebs überlegen sein könnte, doch gilt die MammographieMammographie
Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust.
nach wie vor als Standardverfahren. Bei bestimmten Fragestellungen, zum Beispiel zur genaueren Eingrenzung von Veränderungen in der Brust, oder wenn der Verdacht auf mehrere Knoten in einer Brust besteht, wird die MRT als Ergänzung zur MammographieMammographie
Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust.
empfohlen. Vorteil der MagnetresonanztomographieMagnetresonanztomographie
Untersuchungsverfahren, das mittels Magnetfeldern und Radiowellen Schnittbilder aus dem Körperinneren liefert.
für Sie ist, dass Sie im Gegensatz zur MammographieMammographie
Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust.
keinen Röntgenstrahlen ausgesetzt sind.

Physikalische Grundlagen der MRT

Bei der MagnetresonanztomographieMagnetresonanztomographie
Untersuchungsverfahren, das mittels Magnetfeldern und Radiowellen Schnittbilder aus dem Körperinneren liefert.
(MRT, KernspintomographieKernspintomographie
Untersuchungsverfahren, das mittels Magnetfeldern und Radiowellen Schnittbilder aus dem Körperinneren liefert.
) werden Schichtaufnahmen des Körpers angefertigt. Hierzu sind – im Gegensatz zur ComputertomographieComputertomographie
Verfahren, mit dem Schnittbilder aus dem Körperinneren angefertigt werden können.
– keine Röntgenstrahlen nötig, sondern starke Magnetfelder und Radiowellen. Das MRT-Gerät (Magnetresonanztomograph, Kernspintomograph) ist ein Elektromagnet, in dessen Innenwand sich Spulen (Sende- und Empfangsantennen) befinden.

Das Prinzip der MagnetresonanztomographieMagnetresonanztomographie
Untersuchungsverfahren, das mittels Magnetfeldern und Radiowellen Schnittbilder aus dem Körperinneren liefert.
beruht auf bestimmten physikalischen Eigenschaften der sogenannten Atome. Ein Atom ist die kleinste, nicht weiter zerlegbare Einheit der Materie. Ein Atom besteht aus einer Atomhülle aus Elektronen sowie einem Atomkern aus positiv geladenen Protonen und ungeladenen Neutronen.

Der menschliche Körper besteht aus einer Vielzahl von Atomen. Für die MRT von Bedeutung sind vor allem die Wasserstoffatome. Die Atomkerne drehen sich – ähnlich wie kleine Kreisel – um ihre eigene Achse (Kernspin) und wirken dadurch magnetisch. Normalerweise zeigen die Drehachsen der Wasserstoffatomkerne – genauer gesagt ihrer Protonen – ungeordnet in verschiedene Richtungen. Im MRT-Gerät werden die Drehachsen der Protonen durch ein starkes Magnetfeld ausgerichtet, sodass sie von einem energiearmen in einen energiereichen Zustand übergehen.

Zusätzlich gibt das MRT-Gerät ein Radiosignal ab, wodurch die Wasserstoffatome in Schwingung geraten. Wird das Radiosignal ausgeschaltet, kehren die Wasserstoffatomkerne unter Abgabe von Energie wieder in den energiearmen Zustand zurück. Die dabei ausgesendeten Signale werden durch die Antennenspulen (Empfangsspulen) im Magnetresonanztomographen registriert. Die Stärke der Signale hängt unmittelbar von der Festigkeit des jeweiligen Gewebes bzw. der Umgebung der Wasserstoffatomkerne ab (wie Fettgewebe, Muskelgewebe oder Blut). Ein im MRT-Gerät integrierter Computer setzt die jeweiligen Signale in Grauwertbilder um und erzeugt so die Schnittbilder von der untersuchten Körperregion. Besonders gut lassen sich Weichteilgewebe wie das Gehirn, das Brustgewebe und die inneren Organe im MRT-Bild darstellen.

So wird die MRT der Brust durchgeführt

Der Magnetresonanztomograph oder Kernspintomograph ist ein großes, meist röhrenförmiges Gerät, in dem Sie liegen. Vor der Untersuchung spritzt der Arzt Ihnen ein Kontrastmittel in eine Armvene. Dieses reichert sich in Ihrem Brustgewebe an und macht dieses so auf den MRT-Bildern besser darstellbar.

Während der Untersuchung liegen Sie in Bauchlage auf einem speziellen Tisch. Ihre Brüste werden dabei in zwei speziellen Schalen gelagert – dabei werden sie jedoch nicht gedrückt. Sie dürfen sich möglichst nicht bewegen, damit die MRT-Bilder nicht unscharf werden. Über einen Kopfhörer erhalten Sie Anweisungen. Beim Anfertigen der Aufnahmen macht das Gerät laute Geräusche – der Kopfhörer schützt Sie auch davor. Die gesamte MRT-Untersuchung dauert in der Regel 15 bis 30 Minuten.

Die MRT ist risikoarm

Die bei der MagnetresonanztomographieMagnetresonanztomographie
Untersuchungsverfahren, das mittels Magnetfeldern und Radiowellen Schnittbilder aus dem Körperinneren liefert.
verwendeten Magnetfelder und Radiowellen sind für den Körper unschädlich. Auch sonst sind keine Nebenwirkungen der MRT zu erwarten. Es kann sein, dass Sie die Untersuchung aufgrund der Enge der Röhre und der lauten Geräusche als unangenehm oder beklemmend empfinden. Auf Wunsch kann der Arzt Ihnen vorher ein leichtes Beruhigungsmittel verabreichen.

Da Sie während der Untersuchung einem Magnetfeld ausgesetzt sind, müssen Sie Metallgegenstände (zum Beispiel Uhr, Schmuck, Piercing, Hörgerät) ablegen. Bitte informieren Sie den Arzt vor der MRT, wenn Sie ein künstliches Hüftgelenk, einen Herzschrittmacher oder Metallschrauben in den Knochen haben.

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