Eileiterschwangerschaft
Eine relativ seltene Komplikation in der Frühschwangerschaft ist die Eileiterschwangerschaft (Extrauteringravidität, Tubargravidität). Dabei nistet sich der Embryo fälschlicherweise in den Eileiter statt in die Gebärmutterschleimhaut ein. Dort schreitet seine Entwicklung zunächst normal voran, bis der Platz in dem schmalen Eileiter nicht mehr ausreicht. Dies führt meist dazu, dass der Eileiter an dieser Stelle einreißt, was mit starken Schmerzen und Blutungen verbunden ist.
Eine solche Situation ist ein medizinischer Notfall und die Frau sollte so schnell wie möglich im Krankenhaus versorgt werden. Manchmal bemerkt der Frauenarzt die Eileiterschwangerschaft auch früh genug, sodass keine Notfallsituation entsteht. Allerdings gibt es auch dann keine Möglichkeit, die Schwangerschaft zu retten.
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