Schmerzlinderung bei der Geburt

Homöopathie

Wie fühlt sich der Geburtsschmerz an? Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten und zudem sicherlich von Frau zu Frau verschieden. Fakt ist, es gibt heute einige gute Möglichkeiten die Schmerzen der Geburt zu lindern. Zu nennen wären zunächst sanfte Methoden, zum Beispiel die Homöopathie. Viele Hebammen kennen sich mit dem Einsatz homöopathischer Mittel zur Schmerzlinderung bei der Geburt gut aus. Wie effektiv der Einsatz homöopathischer Präparate jedoch ist, wird individuell recht unterschiedlich empfunden.

Akupunktur

Eine weitere Alternative zur Linderung des Geburtsschmerzes ist die Akupunktur. Sowohl Ärzte als auch Hebammen bieten Akupunktur für den Zeitraum der letzten vier Wochen vor der Geburt an. Dabei bezieht sich der Effekt der Akupunktur weniger auf eine direkte Schmerzlinderung der Geburt, sondern vielmehr auf eine Verkürzung der Eröffnungsphase. 

PDA

Die effektivste Maßnahme zur Schmerzlinderung bei der Geburt besteht in einer PDA (Periduralanästhesie). Bei diesem häufig angewandten Verfahren verabreicht der Arzt in die äußere Hülle des Rückenmarkraums ein Betäubungsmittel. Dadurch werden Bauch, Beckenboden und Beine für einen bestimmten Zeitraum gefühllos. Der Nachteil der PDA ist, dass sie in manchen Fällen die Wehen abschwächt oder die Frau ohne den deutlichen Pressdrang nicht mehr so gut in die richtige Richtung pressen kann. Der Anteil von Kindern, die mithilfe von Saugglocke oder Geburtszange zur Welt kommen, ist beim Einsatz der PDA etwas höher.

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