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Ultraschall

Die medizinische Ultraschalluntersuchung wird auch als Sonographie bezeichnet – der Begriff setzt sich aus dem lateinischen Wort "sonus" = "Schall" oder "Klang" und der griechischen Silbe "graphein" = "schreiben" zusammen. Bei der Sonographie werden mithilfe von Schallwellen Aufnahmen aus dem Körperinneren gemacht. Ultraschallwellen sind Schallwellen mit Frequenzen, die oberhalb des Bereichs liegen, den das menschliche Hörorgan wahrnehmen kann – sie liegen oberhalb der menschlichen Hörschwelle.

Das Ultraschallgerät besteht aus einer Ultraschallsonde (Ultraschallkopf) und einem Computer. Der Ultraschallkopf dient als Sender und Empfänger der Ultraschallwellen. Der Computer wandelt sie in elektrische Impulse um, leitet die Schallsignale an einen Rechner weiter und erzeugt so die Ultraschallbilder. Die vom Ultraschallkopf ausgehenden Ultraschallwellen dringen – schmerzlos – durch die Haut oder Schleimhaut in den Körper ein. Stoßen sie auf ein Hindernis – wie ein bestimmtes Gewebe –, werden sie von diesem aufgenommen (absorbiert) oder zurückgeworfen (reflektiert). Wie stark sie absorbiert oder reflektiert werden, ist von der Dichte und Elastizität des Gewebes sowie von der Frequenz der Ultraschallwellen abhängig.

Ultraschalluntersuchungen werden der während der Schwangerschaft zur Verlaufskontrolle durchgeführt, aber auch zur Abklärung von Erkrankungen der Brust, des Herzens und des Unterleibs eingesetzt.

Bilder: 
iU22 Philps
Ultraschallsystem für die gynäkologische Anwendung
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